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Auenlandschaft
Die an der Grenze zu Slowenien liegenden Murecker Murauen sind die zweitgrößten Flussauen in Österreich.
Charakteristisch für Aue ist der ständige Wechsel von Hoch- und Niedrigwasser, wodurch eine einzigartige Tier- und Pflanzenwelt entsteht.
Entstanden ist diese durch unterschiedlichen Wasserstand geprägte Landschaft durch die Schmelzwasser der letzten Eiszeit, die in ihrer Ursprünglichkeit vor allem durch menschliche Eingriffe, wie Flussbegradigungen und Grundwasserabsenkungen gefährdet ist.
Die Verbindung der Auen mit dem Fließgewässer, die unterschiedlichen Böden wie Kies, Sand und Aulehm wie auch der ständige Wechsel von Hoch- und Niedrigwasser ermöglichen hier das enge Zusammenleben von trocken- und feuchtigkeitsliebenden Organismen.
Entlang der Mur und durch den Auwald führt der Au-Erlebnisweg-Mureck, der mit seiner Länge von 3,5km dem Spaziergänger 1,5 – 2h Erholung Natur pur garantiert, bevor man beim gern gewählten Sammelpunkt „Mühlenhof“ bei der Schiffsmühle zurückkehrt.
Wer bereits im Frühjahr unterwegs ist, findet neben Schneeglöckchen, Gelbstern, Hohlen Lerchensporn auch das Echte Lungenkraut, das als Heilpflanze weithin bekannt ist.
Typisch für die Murecker Murauen ist der bereits im Frühjahr sprießende Bärlauch. Wie der Name schon sagt ist er ein Lauchgewächs, das zur Gattung von Zwiebel, Schnittlauch und Knoblauch gehört.
WARNUNG! Keinesfalls verwechseln darf man die Blätter mit den ähnlich aussehenden Blättern des giftigen Maiglöckchen oder der Herbstzeitlose.
Echte Bärlauchgerichte bekommen sie vom Fachmann zubereitet direkt im „Mühlenhof“ der sich keine 10 Schritte von der Schiffsmühle entfernt befindet.
Mühlenregel Nr 4: „Roggen, Dinkel, Weizen – den Körper wohlig heizen“